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Berlin, 5. Oktober 2013, 1:12h

Ein Tagebucheintrag (unverändert im Wording). Wie gut es tut, alte Einträge zu lesen und sich dem Inhalt und dem Empfinden von damals bewusst zu werden.

Eigentlich, ja eigentlich, ist doch alles im grünen Bereich. Keine Junkies, Alkis, Zocker o. ä., sondern eine liebevolle Familie und Freunde. Keine Menschen, die sich zu wichtig nehmen, oder im eigenen Selbstmitleid suhlen. Alles tödlich, für das eigene Sein. Ein stabiles Umfeld eben.Ja, sogar so banale Dinge wie eine funktionstüchtige Infrastruktur sind vorhanden. Ein wichtiger Aspekt in dieser, immer schnelllebigeren Zeit, die eigene Mobilität und somit Unabhängigkeit gewährleistet. Sei es in Form eines Smart-Phones, WLAN, EC-/Kreditkarte, Laptops, oder Monatskarte.Alles vorhanden.

Und dennoch: alles nur „eigentlich“. Ein Wort das, wie „grundsätzlich“, jegliche Ausnahme zulässt. Ein Wort das das vorherige, wie das Wörtchen „aber“, binnen Bruchteilen eines Wimpernschlags revidiert.

„Aber, mir geht ein Furz im Bauch um.“ „Aber, ich kann nicht liefern, solange der und der nicht liefert.“ „Aber, wenn das und das passiert, dann….“

Jetzt komm mal ich um die Ecke, mit meiner unverkennbaren naiven Art: „alles super, aber: das geht besser.“ Und zwar noch besser als Jetzt, hier und heute.

Dem geneigten Leser sei versichert, die Antwort ist banaler als jede Magisterarbeit. Dies hat zum Vorteil, man muss nicht mal promoviert haben, um diese simple Lösung zu verstehen. Ergo: trivial.

Ziele sind die Lösung! Und ich bin gerne bereit das Rezept zu teilen.

Man nehme 1 Ziel, das schwierig zu erreichen ist. Jedoch nicht ganz unmöglich. Um dahin zu kommen braucht man 2-3 mittelschwierige Ziele. Diese können, müssen aber nicht zwangsläufig, zum Erreichen des primären Zieles zu erfüllen sein. Dieser Weg ist manchmal etwas qualvoll.

[Anmerkung des Authors: es mag unlogisch klingen, aber nicht immer muss ein Thema an das Hauptziel gekoppelt sein. Es besteht durchaus die Notwendigkeit, dass man ein bestimmtes, mittelschweres Thema schliesst, um sich auf das Primärziel fokussieren zu können.]

Durchaus verliert man eher die Lust, als das Ziel aus den Augen. Eisern! Auch Kotzen kann befreiend wirken.

Der Clou sind die kleinen Ziele. Die, die leicht zu erreichen sind. Kleine, völlig unscheinbare Taten, die Themen schließen. Losgelöst vom primären Ziel, sind sie der Schlüssel für den Ziellauf. Sie stehen im Verhältnis 1:n. Und weil Erfolg so geil ist und mitunter auch süchtig machen kann, dürfen diese Ziele so viele sein, wie man es eben gerade braucht.

Das, meine Lieben, ist ein Teil davon, wie ich meinen Weg gehe.

Wie ich damit umgehe (Hagakure, Stein-Prinzip etc) folgt in Kürze….Enjoy ya life!

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