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Blumen

Ich liebe Blumen so sehr. Wenn ich in diesem Leben nicht noch Florist werde, dann habe ich gute Chancen im nächsten als Blume wieder-geboren zu werden.“ ~Kritikverloren

So lange konnte ich die Kamera nicht anfassen. Sie lag da. Mit all dem Equipment. Und ich konnte es einfach nicht, Seit fast einem Jahr habe ich es nicht fertiggebracht die Kamera in die Hand zu nehmen. Bis letzte Woche. Und jetzt? Das ist jetzt das 3x diese Woche und ich merke, wie mehr und mehr Freude in mich und mein Leben zurückkehrt.

Und überall sind Blumen. So viele bunte und farbenprächtige. Am Wegrand. Auf Verkehrsinseln. Auf den Feldern. Überall.

Was mich überrascht: kaum jemand scheint sie wahrzunehmen. Sie sind halt da. Situation: gegeben. Aber nichts ist gegeben. Sie werden eingesetzt. Gepflegt. Und verändern das Stadtbild. Aber in gut. Nicht alle wissen das zu schätzen. Manche bekommen es nichtmal mit. Traurig. Irgendwie.

Daher fotografiere ich sie. Um ihre Pracht, die so vergänglich ist, festzuhalten. Ausserdem bin ich entzückt, wieviele Details man sichtbar machen kann. Bildschärfe. Fokussiert. Mit einem weichen Bokeh. Gerade bei Blumen hat das so viel Aussagekraft. Zauberschön.

Wenn Sie also mal durch Züri laufen und jemanden auf dem Boden, kniend, liegend, vor einem Blumenkübel, an der Strassenbepflanzung, mit einer Kamera sehen, sprechen Sie mich ruhig an. Und sagen ‚Sali / Hoi / Hallo‘. Ich werde Sie auch sicherlich nicht beissen.

Equipment: Sigma 24-70mm f2.8 Art, auf der Nikon D850 – ich bin völlig begeistert.

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