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Chill Deine Gedanken

Dies Gefühl von innerer Ruhe. Diese Stille im Kopf. Kein Gedanke bewegt sich. Alles verharrt in diesem einen Augenblick. Ich mag das. Für mich ist dies der Zeitpunkt in dem mein Inneres, mein Ich, scheinbar angehalten hat. Meine Aussenwelt nehme ich zwar wahr. Aber nur im Hintergrund. Ich spüre das sie da ist. Ein Grundrauschen. Aber mein Ich ist ganz bei sich. Ich bin bei mir. 

Regulation der Gedanken ist bei mir gleichbedeutend der Regulation des Herzschlags. Ich verspüre tatsächlich null Stress. Hektik. Nichts. Eine Art Dämmerzustand. 

Über die Jahre habe ich mich selbst ganz gut kennengelernt. Ich weiss ziemlich genau wann bei mir Stress auftritt. Und welche Auswirkungen es haben kann, wenn ich nicht rechtzeitig dagegen ansteure. Allerdings weiss ich auch, dass ich immer voll da bin. Wenn nötig. 

Ich kann hochkonzentriert arbeiten. Mich eingraben, auf ein Problem fokussieren. Ohne das grosse Ganze aus den Augen zu verlieren. Schnittstellen erkennen. Auswirkungen eruieren. Vor- und Nachteile einer Aktivität abschätzen. Und danach handeln. Neu ist für mich dabei, dass ich auch abschalten kann. Wenn der Druck vorbei ist. Das Arbeitsaufkommen nachlässt. Oder Probleme gelöst sind. Das war nicht immer so. 

Durch Meditation habe ich gelernt meinen Geist zu kontrollieren. Meinen Puls runterzufahren. Mich zu entspannen. Und meine Mitte zu finden. Mir tut das gut. Und ich nehme mir dafür auch Zeit. Ganz für mich allein. Lasse mich dabei nicht stören. Ablenken. 

Sicherlich ist noch nicht alles perfekt. Und man kann für sich immer weiter alles verfeinern. Nachjustieren. Noch besser in dem werden was man tut. Um noch bessere Resultate zu erzielen. Aber: Achtsamkeit ist kein Wettbewerb. Es geht nicht darum die/der Beste, Tollste, Schnellste zu sein. Es geht auch nicht darum als erste(r) die Erleuchtung zu finden. Sondern eben darum für sich seinen inneren Frieden zu erlangen. Und Ruhe einkehren zu lassen.

Selbst mein Schmerzkörper meldet sich kaum noch. Und wer meinen Blog schon etwas länger liest mag sich noch an meine Einträge von vor einem halben Jahr erinnern. Wie unerträglich doch dieser innere Schmerz für mich war. Es gab Tage, da hatte ich das Gefühl ich würde den nächsten nicht mehr erleben.

Regelmässige Meditation hat mir geholfen dies alles in den Griff zu bekommen. Und dann passieren Dinge, wie neulich während meiner Tintentherapie: ich schlafe ein. Aber auch das ist ok. Denn es zeugt von einer absoluten Entspannung des Geistes. Und ist es nicht das, wonach man streben sollte? Diese komplett hektische Welt, den Alltagsstress und seine Probleme für einen Augenblick auszuschalten. Nicht zu verdrängen. Sondern tatsächlich mal eben kurz anhalten. Zu sich zu finden. Und dann Themen frisch angehen. 

Eben genau dafür bin ich dankbar.

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