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Circumstances (mit Audio)

(Die Audio zu diesem Blogbeitrag findest Du auf meinem YouTube Kanal.)

Nimm Platz. Mach es Dir bequem. Komm erstmal an. Und atme. Geniess den Augenblick.

Wie geht‘s Dir gerade? Hmm? Kommst Du gut klar? Oder hast Du eher Schwierigkeiten mit den derzeitigen Umständen? Ist es tatsächlich ein Umstand? Oder nur eine Umstellung?

Ich kann mir gut vorstellen, dass die ersten paar Tage des Lockdowns schwierig waren. Und das nachempfinden. Es ist auch heftig. Gerade in solchen Zeiten, in denen man näher zusammenrücken möchte, wird man aufgefordert sich von seinem sozialen Umfeld fernzuhalten. Das erzeugt viele negative Gedanken. Muss es aber nicht.

Lass uns mal schauen ob wir es schaffen dem Ganzen etwas positives abzugewinnen. Indem wir versuchen zu verstehen was eigentlich gerade tatsächlich geschieht.

Aus meiner Perspektive bekommen wir gerade alle einen Crash-Kurs in Achtsamkeit. Und zwar in der Premium-Ausgabe. Global.

Für viele wird die eigene Wirklichkeit jetzt sichtbar. Plötzlich sieht man Dinge die man zuvor nicht sehen wollte. Konnte. Verdrängte. Jetzt wird alles offenbart. Und das trifft die meisten ziemlich dolle. Weil es so unvorbereitet passiert.

Wir leben in einer Welt voller Konjunktive. Alles spielt sich in der Vergangenheit oder in der Zukunft ab. Kaum einer lebte bisher im hier und jetzt.

Eben das ist auch das Problem und ein Nährboden für Sorgen. Offene Themen aus der Vergangenheit, Wünsche und Träume für die Zukunft. Dazwischen irgendwas tun. Motorisches Handeln. Und plötzlich steht alles still. Wir sollen zu Hause bleiben. Für uns.

Darauf waren wenige vorbereitet. Sich nicht nur mit den eigenen Gedanken, sondern auch dem eigenen Sein zu beschäftigen. Auch einfach mal tatsächlich nur Sein. Zu leben.

Ein guter Freund von mir hatte neulich eine super Metapher zu diesem Thema. Wenn man eine Impfung bekommt, dann verabreicht man damit Informationen für etwas, gegen das der Mensch Abwehrstoffe bildet. Um zu überleben. Die Information die wir von COVID19 bekommen lautet: „ich will sterben“.

WOW! Das ist wirklich extrem deep. Somit wäre der Abwehrstoff also „ich will leben“. Super! Genau das ist doch was wir wollen.

Leben! Sich Zeit nehmen. Für Dich selbst. Sich alles bewusst machen. So schlimm oder langweilig das vielleicht auch erscheinen mag. Fang an zu meditieren. Das mag anfänglich langweilig erscheinen. Aber danach wird es besser. Und zwar täglich. Man bekommt eine völlig neue Sicht. Nämlich auf sich. Das Leben an sich. Vor allem auf das eigene. Und das eröffnet Möglichkeiten. Optionen. Es schafft Inspiration & Flow. Ist das nicht toll?

Noch etwas zum Abschluss: mir ist natürlich völlig bewusst das uns dieser Umstand und die Folgen, sei es die der psychischen, wie auch der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen, noch für eine lange Zeit beschäftigen wird. Jedoch möchte ich nicht darüber spekulieren. Sondern meine Aufmerksamkeit auf das Positive lenken. Wir bekommen hier eine echte Chance. Eine globale Transformation des Mind Sets. Ich für meinen Teil werde sie nutzen. Und ich freue mich über jeden, der das auch tut.

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