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No rocket science

Lasst uns kurz mit einem Vorurteil aufräumen: achtsam zu sein bedeutet nicht sich immer alles gefallen lassen zu müssen. Es bedeutet auch nicht, dass man keine Emotionen haben darf. Oder sich nicht zur Wehr setzen soll. Darf. Muss. Vor allem dann nicht, wenn man fortwährend Attacken ausgesetzt wird. Und selbst wenn Dein Gegenüber behauptet es seien keine Angriffe: wenn Du es so empfindest, darüber nachgedacht hast und das Empfinden weiter besteht, dann darfst Du Dich natürlich wehren. Du darfst natürlich sagen was dies mit Dir macht. Und das ist auch richtig so. Denn es spiegelt wieder was das alles in Dir auslöst. So kann Dein gegenüber sich und sein Verhalten ändern. Wenn ihm oder ihr daran gelegen ist.

Mag sein das Du selbst dann als ‚empfindlich‘ abgestempelt wirst. Aber das wiederum ist lediglich eine Bewertung die Dir gepflegt dort vorbeigehen darf, wo die Sonne niemals scheint. Nimm es einfach hin.

Andererseits gilt für Dich selbst natürlich, dass Du Dir auch über Dein Verhalten und Deine Worte bewusst sein solltest. Klar. Reflektiert. Auch Deine Worte und Dein Handeln lösen bei anderen eine Emotion aus. Reaktionen.

Du bist also nicht automatisch frei von jeglicher Schuld. Und schon gar nicht von jeglicher Verantwortung. Nur weil Du behauptest achtsam zu sein. Bist Du zu anderen unhöflich, respektlos, beleidigend oder lügst, dann ist das ebenso falsch. Und Du musst davon ausgehen das sich das Dein Gegenüber nicht so einfach gefallen lässt.

Achtsamkeit ist ein Zusammenspiel. Das bei jedem selbst beginnt. Das wir nach aussen tragen. Um diesen Planeten zu einem besseren zu machen. Auf dem man gerne und gesund leben möchte. In Frieden.

Es ist kein Privileg. Das man nur anderen entgegen bringt, die ebenfalls so denken. Handeln. Leben wollen. Es ist ein globaler Effekt. Weltumspannend.

 

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