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Raus aus den Seilen

Um meine Selbstblockade etwas zu lösen, habe ich vergangene Woche ein paar Entscheidungen getroffen. Es geht mir darum ein paar Stricke zu entzerren, die straff gespannt, wie kleine Stolperfallen auf meinem Weg liegen. Oder, was die Gedanken angeht, mich festgebunden halten. In Welten, in denen ich schlichtweg nicht Sein möchte. Unfrei. Durch den gesamten Ballast den es mit sich bringt.

So habe ich Tausende von Bilder gelöscht und voller Inbrunst ein Foto zerrissen. Letzteres lag lange Zeit, das Glas nach unten damit ich es nicht sehen musste, auf meinem Schreibtisch. What a waste of time’n space. In so vielen Belangen.

Mein Handy war ein paar Tage verschollen. Was mich dazu zwang endlich mal nicht ständig erreichbar zu sein. Wie sehr habe ich das genossen (vermutlich der grösste Befreiungsschlag meines Lebens). Ich glaub ich bleib dabei. Vorerst mal.

Was mich zu einer weiteren Befreiung bringt: die des sinnlosen Konsums von Informationen. Zugegeben, manches ist ja wirklich sehr inspirierend. Aber einiges ist eben auch einfach komplett useless. Einige geteilten Inhalte bringen mich im Leben einfach nicht weiter. Mitunter sass ich da und habe mich damit auseinandergesetzt was gewisse Menschen für einen Nonsens in Netz ballern. Und ey, ich war ja schon schlimm drauf, zu Zeiten als ich noch meinen Rant-Account auf Twitter bedient habe. Aber manche toppen das derzeit echt. Gerade auf YouTube kann man sehr gut beobachten wie Rant, Nöööörds, Halbwahrheiten und Realitätsfremde absolute Hochkonjunktur haben.

Und was mache ich jetzt mit der ganzen neugewonnenen Zeit jetzt? Die ich durch noch mehr Gedankenfreiheit, Raum und weniger Materialismus bekommen habe? Genau, sinnvoll nutzen.

Hauptthema: mein Studium und die damit verbundenen Studienbriefe.

Themen-Schwerpunkte: Leben im hier und jetzt, Zen-Buddhismus und gewaltfreie Kommunikation.

Letzteres ist neu hinzugekommen (man muss ja den Raum zwischen dem Thema auch immer neu auffüllen, damit die Lücken nicht zu gross werden). Nicht zuletzt, weil mich die Gangart subtiler Gewalt in Sprache & Schrift, sei es beruflich und privat, schlichtweg langweilt.

Nun denn, bleiben nachfolgend mal ein paar Buchtips. Mögen sie zu spirituell, oder gar „Frauenbücher“ sein, das ist mir aber egal. Denn sie erfüllen ihren Zweck:

Das Glück in sich selbst zu finden. Dann findet man auch wieder seine Lebensfreude und die Liebe.

P.S. „Ein Tag mit der Liebe“ ist übrigens auch ein ganz zauberschönes Buch, über den Unterschied von „Verliebtheit“, brauchen und tatsächlicher Liebe.

Ich hab das jetzt einfach mal zu meinen Themen gemacht – vermutlich ist das gerade ziemlich wichtig (wenn auch nur für mich)
Ein ganz fabelhaftes Buch über den Einstieg in ein neues Leben. Ohne anderen dabei weh zu tun, oder Schaden zuzufügen.

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