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Und plötzlich sehen wir.

Eine weitere Woche im Lockdown. Wie geht es Dir dabei? Damit? Kreisen Deine Gedanken noch, oder hast Du Dir Zeit für Dich nehmen können?

Schau Dich um. Nimm wahr, was gerade passiert. Und zwar in gut. Fokussier Dich tatsächlich auf das Positive.

Menschen, um die sich zuvor nur wenige gekümmert haben, rücken plötzlich in den Fokus. Werden wahrgenommen. Endlich. Und nicht nur das. Es wird thematisiert. Darüber gesprochen. Lösungen gesucht. Und diskutiert.

Da wären zuerst einmal die Mütter. Alleinerziehend. Berufstätig. Die derzeit unter absoluter Volllast laufen. Managerinnen in der Königsklasse. Zuvor blieben sie oft unbeachtet. Teils waren sie, z.B. nach dem Mutterschutz, nicht mal in Statistiken aufgetaucht. Wiedereingliederung in den früheren Beruf? Schwierig.

Kinder. Diejenigen, die unser aller Schutz so dringend benötigen. Sie sind nicht nur unsere Zukunft, sondern haben auch Rechte in der Gegenwart. Das Recht auf Unversehrtheit steht dabei ganz oben. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und plötzlich sprechen wir darüber, wie wir Kinder besser schützen können. Weil manche derzeit, ungleich dem sozialen Gefilde, auf ihre Eltern treffen. Die ihre komplette Überforderung mit Gewalt ausgleichen. Furchtbar. Aber es werden endlich Lösungen gesucht.

Es geht aber auch um das Recht auf freie Bildung. In Zeiten, in denen man sogar auf dem JobCenter eine Mailadresse voraussetzt, werden Kinder online geschult. „PC und Internet hat ja jeder.“ – falsch. Denn wenn es nur 1 PC gibt, dann müssen den in sozial schwachen Familien alle miteinander teilen. Probleme erkennen. Und zwar schon im Ansatz. So wichtig.

Ganz Grosses leisten derzeit auch Menschen in allen möglichen Arten des sozialen Bereiches. Und der Pflege. Ich kann für mich selbst nur schwierig bemessen unter welcher physischen und psychischen Last diese wunderbaren Menschen gerade arbeiten. Und damit zurechtkommen. Dennoch zeigen die Diskussionen auf allen Ebenen: es muss sich etwas tun. Verbessern. Auch hier sucht man Lösungen. Auf einmal geht so viel.

Es tut sich etwas. Endlich!

Und Du selbst? Vielleicht gehörst Du zu einer, oder mehreren der obigen Gruppen – wobei ich hier nicht alle aufgezeigt habe. Was siehst Du für Dich Gutes? Womit kannst Du Dir selbst etwas gutes tun? Jetzt gerade. In diesem Moment? Nimmst Du Dir Zeit für Dich? Oder belastet Du Deinen Kopf mit sinnlosen Talkshows und Interviews, in denen zig Menschen ihre subjektive Fachmeinung zum besten geben? Mach Dir bitte bewusst: es sind lediglich deren Meinungen. Mitunter abhängig von Sponsoren und Auftraggebern. Das kann verwirren.

Nutze die Zeit für Dich. Sinnvoll. So wie es Dir gut tut. Solange wir es Dir gut tut.

Das Universum hat einen Plan. Und dies ist der Weckruf. Es liegt an jedem von uns selbst, ob wir aufwachen wollen. Oder weiter den Snooze-Button drücken.

Bleib gesund. Everybody counts.

2 Kommentare

  1. Ich nutze die momentan dazu gewonnene TagesFreizeit unter anderem dafür, solch interessante und positive Beiträge wie Deinen zu lesen. Darüber nachzudenken, und so wie jetzt, meine 5 Cent dazu (ab)zugeben.
    Du sprichst Klartext und dennoch wirkt es weder als Vorwurf, noch als Belehrung. Sensibel auf den Punkt gebracht, Chapeau! 🙂

    • Hallo Mindsplint, das ist ein ganz zauberhaftes Feedback und dafür möchte ich Dir von ganzem Herzen danken. Es freut mich sehr, wenn meine Beträge meine Leserschaft erreichen. Vielen lieben Dank.

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