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Und wenn es vorbei ist….dann geh ich. Wortlos.

Wenn ein Mensch stirbt ist das ein einschneidendes und unwiderrufliches Ereignis. Ein Fakt, der sich nicht mehr ändern lässt. Und oft zerbrechen Angehörige daran, weil Dinge nicht ausgesprochen oder geklärt werden konnten. 

„Ich geh mal eben Zigaretten holen“

Wenn sich ein Mensch aus dem Leben stiehlt, einen anderen verlässt, freezed, ghosted und komplett die Aussprache verweigert, dann verhält sich das genau so. Nur das eben weiterhin die Chance auf eine Klärung, respektive einer Richtigstellung besteht. 

Mir persönlich erschliesst sich zwar keine dieser Vorgehensweisen und es liegt mir fern hier über die etwaigen Beweggründe zu urteilen. Seelische Grausamkeit ist es allemal. Und im besten Fall ist man einfach nur geschockt. Schluckt kurz. Und geht weiter auf seinem Weg. Nächste(r) Partner(in), die Themen ggf. verdrängen. Das Leben geht weiter.

Kritischer wird das Ganze, wenn die Aktion unvorbereitet, ohne Vorwarnung kommt. Und/oder, wenn man sowieso gerade viel zu viele Themen auf dem Tisch hat, die man nur schwierig abarbeiten kann. Oder eben alles zusammen. Dann fühlt sich so ein absichtlich herbeigeführter Bruch wie ein Angriff an. Aus dem Inneren heraus. Man verliert komplett den Boden unter den Füssen. Gefolgt von dem Vertrauen an die Menschheit. Was hat man die letzten Jahre gelebt? Eine Lüge? Wieviel von alle dem war wirklich echt und ernst gemeint?

Ein einziger Albtraum.

Der Weg in eine Depression ist geebnet. Dies kann bis hin zu körperlichen Schmerzen führen, ausgelöst durch das seelische Befinden. Selbst kleinste Aufgaben im Alltag, oder auch im Beruf, führen dann binnen kürzester Zeit zu einer enormen Belastung. 

Ein Allheilmittel gibt es nicht. Denn so wie jeder Mensch individuell ist, so verhält sich das auch mit der Psyche.

Was Du nicht willst das man Dir tue

Wie bereits oben erwähnt: ich möchte nicht urteilen. Das kann jeder für sich selbst tun. Dennoch verstehe ich diese Art der Trennung nicht. Es ist mir absolut unbegreiflich wieso Menschen ihren (Ex-)Partnern/-innen* so etwas antun. Gerade dann, wenn man sie doch (angeblich) mal geliebt hat. 

Traurig ist es allemal. Dabei obliegt es jedem selbst, wie er/sie in Erinnerung bleiben möchte. 

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  1. Pingback: Erlebnisse in C-Mol | | kritikverloren

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