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Wo ein Wille ist, ist auch Platz für Ablenkung.

Beschämt fällt mein Blick auf den Studienbrief. Seit Wochen liegt er nun da. Zumindest habe ich das 1. Kapitel schonmal durch. Aber es fehlt….ja was eigentlich? Motivation? Der Wille? Ich weiss es nicht.

Dabei ist mir das Studium wirklich wichtig. Nach der bestandenen Prüfung werde ich die Qualifikation als „Achtsamkeitstrainer“ inne haben. Ich weiss nicht was das aussagt. Über mich. Muss es das überhaupt? Ich denke nicht.

Zumindest aber werde ich eine Menge mehr an neuem Wissen haben. Eine Vielzahl an Techniken und Übungen kennen. Um sie individuell einzusetzen und anwenden zu können. Je nach Bedarf.

Ob ich dies irgendwann als Dienstleistung anbieten werde, dass weiss ich heute noch nicht. Vielmehr geht es mir selbst darum wieder selbst weiter achtsam zu sein. Und es auch zu bleiben. Denn das war ich viele Jahre nicht. Zumindest nicht spürbar. Und ich habe realisiert, wie sich die Welt, meine Welt, seit Jahren gewandelt hat. Und das wiederum war tatsächlich spürbar. Auf so vielen Ebenen. Definitiv. Daher ja dieses Studium. Und wenn ich am Ende dann noch anderen Menschen helfen kann, damit sie selbst wieder mehr Achtsamkeit in ihr Leben bringen, dann ist das ein grosser Benefit. Von dem andere profitieren werden.

Auf dem Zettel stand dieses Studium schon eine Weile. Dabei war es etwas anders geplant. Tatsächlich wollte ich dafür mehr Ruhe haben. Mich besser darauf konzentrieren. Nun gut, das Leben ist geprägt von fortwährender Veränderung. So auch in diesem Fall. Daher bin ich wirklich froh, den Mut gefasst, mich beworben und angemeldet zu haben. Denn an meiner ursprünglichen Intention hat sich nichts geändert. Und allein dass ich das schon für mich erkannt habe ist ja eigentlich schon ziemlich achtsam.

Also zieh ich das jetzt durch. Aber zuerst gehe ich jetzt ein Eis essen. Immerhin ist heute Sonntag.

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