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Wohnen im Glück

Sehr oft stelle ich mir vor in einem Haus zu leben. Irgendwo an einem Berg. Es ist kein neues Haus. Vielmehr ein kleines, schon etwas älter. Eins das man von aussen fast nicht wahrnimmt, gar unscheinbar wirkt. Vielleicht etwas versteckt, hinter Büschen, Sträuchern und Bäumen. So das es von aussen nicht ganz  einsehbar ist. Vielleicht mit einem kleinen Hof. 

Die Fassade ist aus Sandstein. Nicht aus Beton, oder mit Putz verkleidet. Efeu rangt an der Hauswand entlang. Verdeckt Teile davon. Vor den Fenstern stehen grosse Kästen mit Blumen. Viele Blumen. In alle Farben. Ich liebe Blumen. So sehr. 

Man muss 1, 2 Stufen hochgehen, durch die Eingangstür. Auf der einen Seite ist ein gemütliches Wohnzimmer. Mit Sesseln und einem Bücherregal. Ich nutze es selten. Nur zum Lesen, oder Musik hören. 

Auf der anderen Seite befindet sich eine grosse Wohnküche. Mit einem grossen, Runden Holztisch. Ich finde den Gedanken charmant, das sich Besucher und Gäste beim Essen gegenübersitzen und sich unterhalten können. 

Die Küche selbst ist grossräumig und praktisch eingerichtet. Kein Metall, kein Keramik. Die Arbeitsplatten aus Holz und der Herd mit Gas. (Jamie Oliver beneide ich immer, ob seiner tollen Küche.)

Von der Küche führt eine Tür in den Garten. Ein Gemüsegarten. In dem ich selbst anbaue. Kein Industireschrott. Kein überzüchtetes Gemüse. Nein. Bio. Und saisonal. Ein eigener Brunnen vielleicht. Und eine Holzbank. Auf der man den Tag ausklingen lassen und den Sonnenuntergang geniessen kann. 

Die Schlafzimmer befindet sich im oberen Bereich, mit integriertem Bad. Und einer Badewanne. So eine aus rötlichem Kupfer. Die das Wasser schön lange warm hält. Freistehend. Mit Blick in die Natur. Natürlich nicht von aussen einsehbar. 

Das Bett ist gross. Ein japanisches Futon, mit weichen Kissen und Decken. 

Neben dem Bett ist ein Holzkommode das einzige Möbelstück in diesem Zimmer. Sie muss nicht hoch sein. Nur so, dass ein paar Klamotten verstaut werden können. 

Gegenüber dem Wohnhaus steht ein kleines Gebäude, mit hochgelegenen Decken. Einstöckig, geteilt in 2 Räume. Der Kleinere der beiden hat ausreichen Platz für Yoga und Meditation. Auch zu fünft. Die Wände sind mit einem ruhigen Farbton gestrichen. Sonst ist da nichts, was ablenken könnte. 

Im zweiten Raum ist ein grosszügiges Atelier. Mit riesigen Fenstern, langen Neonröhren und einem Glasdach, damit es mit Licht durchflutet wird. Darin steht ein grosser, langer Tisch. Um Fotos zu sichten und anzuschauen. Ein paar Metallregale an der Wand. Auf ihr verstaue ich die das Kamera-Equipment. Die restliche freie Wandfläche wird für Bilder genutzt. Den Gedanken, das man Bildern genug Raum gibt, um ihre volle Wirkung zu entfalten, gefällt mir. 

Ich stelle mir oft vor so zu leben. Aber was soll ich schon mit so einem Anwesen? So ganz für mich allein… 

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